Mittwoch, 10. September 2014

Volle Pulle ... so oder so!

Doppelklick vergrößert die Grafik
Dieser Vollmond ging ins Eingemachte ... volle Pulle Leben oder volle Pulle daneben. In jedem Fall gibt es ein klares "Davor" und "Danach" - und je nachdem wie man grad unterwegs war, hat man etwas Schönes gewonnen oder eben ... grad nicht.

Woran liegt 's?

Eine sehr erdige Sonne-Venus im 2. Haus beleuchtet die Ansammlung von Mond-Chiron-Neptun gegenüber in Haus 8: Wenn das eigene kleine Reich (2. Haus) gut bestellt ist und wir also unseren Platz (Jungfrau) gefunden haben, gibt es eine gute Chance, uns mit der allgemeinen  Weltverlorenheit (Mond-Chiron in Fische) zu versöhnen. Wer sich nicht mit sich selbst arrangiert hat, wird in der großen, vielleicht auch düsteren Emotionalität baden gehen oder gar ersaufen. Im 8. Haus gibt es keine Graustufen, da gilt nur noch "entweder - oder".

Wir alle spüren den Schmerz der nie heilenden Wunde, den Verlust der Bezogenheit ... vielleicht eine Art Weltschmerz, vielleicht einfach Einsamkeit oder die Last des Unverbundenseins. Letztlich sind wir alle allein. Wer sich in seiner Welt - so klein sie auch sein mag - gut genug verankert hat, der ist nun mit sich im Reinen. Die Anderen haben unter Umständen ganz gräßlich an diesem Zustand gelitten ... Alkoholexzesse waren in den letzten Tagen viel zu beobachten.Von Emotionen weggespült.

Zu alledem zwickt noch ein wenig Saturn-Mars in Skorpion an alten Geschichten aus der Familie (in 4) und das Quadrat von Pluto zu Merkur sorgt dafür, dass Kommunikation nicht ganz ohne Widerhaken verläuft.

Wie auch immer wir das alles gestaltet haben ... am Ende sagt der Löwe-Jupiter im 12. Haus: Voll gelungen oder voll verrissen. In jedem Fall geht es mit neuen Erfahrungen im Gepäck ab in die nächste Runde!

Freitag, 22. August 2014

Fühlt sich gut an - großes Trigon im Wasser

Wasser, Wasser und noch mehr Wasser
Na, wie fühlte es sich gestern und heute an ... erfolgreich, befreit, leicht? Wir sind gerade unter dem - sehr kurzen - Eindruck eines großen Trigons in den Wasserzeichen (20. - 22. August 2014).

Das Besondere daran: die beteiligten Planeten stehen alle dominant: Mond in Krebs, Neptun in Fische und Mars (plus Saturn) in Skorpion  --- noch das Zückerchen obendrauf ist die Sonne in Löwe. Alle stehen an der richtigen Stelle, voll in ihrer Kraft und fühlen sich mit sich und den Kollegen wohl -- man pflegt einen angenehmen Umgang. Und wie schon so oft in letzter Zeit formiert sich die Mannschaft dann noch über Steinbock-Pluto zu einem zauberhaften, Ergebnisse generierenden Drachen.

Es bewegt sich was, wir haben uns von etwas befreit, es ist mit der scharfen Klinge des Skalpells das Unpassende abgetrennt worden. So fein säuberlich, dass es kaum Grund zur Klage gibt. Quasi unblutig. Weil ein großes Trigon alles gefällig macht. Und irgendwie ist etwas geschafft worden. Hallelujah!

Montag, 11. August 2014

Wer nicht hören will - Mars in Skorpion

Mars / Saturn in Skorpion ist hervorragend geeignet, sich die Finger zu verbrennen. Gut, wenn man weiß, was man tut. Nicht so gut, wenn man einfach nur spielen will. "Wer nicht hören will, muss fühlen" ist das Motto der Woche.

Was man tut, hat Konsequenzen, das scheint auch endlich bei den Konfliktparteien allerorten angekommen zu sein - es besteht die Gefahr des Totalschadens. Packt Eure Verantwortung aus und versucht, den Schaden in Grenzen zu halten. Woll'n wir mal die Daumen drücken, dass dies jetzt allen langsam bewusst wird. In der Ukraine, im Nahen Osten, im Irak .. und bei uns Zuhause!

Hier mal zum Entspannen ein kleines Liedchen: Der großartige Ruhrpott-Barde Stoppok hat es vor einigen Jahren so wundervoll charmant auf den Punkt gebracht:

Learning by burning.



Mittwoch, 6. August 2014

Weichgeklopft --- Pluto-Uranus im Quadrat

Pluto macht den Uranus .... die Medusa
Insgesamt sieben Quadrate von Pluto zu Uranus  begleiten uns bereits seit 2012 und noch bis 2015. Die punktgenauen Quadraturen sind dabei wie  Paukenschläge, doch latent spüren wir die  Spannung dieser Konstellation über den ganzen Zeitraum.
Mehrfach durchlaufen zudem schnelle Planeten die betreffenden Aspektbereiche, sodass sich mehrmals Große Kreuze, Große Trigone und Drachen bilden. Diese helfen beim Lösen der hohen Spannung. 

Wer ist betroffen: Vor allem "die 68er" mit der Pluto-Uranus-Konjunktion in der Geburtskonstellation - betrifft also etwa die Jahrgänge von 1965 bis 1968. Dann aktuell alle Personen mit persönlichen Planeten oder Hauptachsen auf kard. 11° - 15° -- also Anfang der zweiten Dekade in Widder, Krebs, Waage oder Steinbock.

Die Konstellationen im Überblick:

am 24. Juni 2012               auf  8°24'   Widder (Uranus d) / Steinbock (Pluto r)
am 19. Sept. 2012             auf 6°57`   Widder (Uranus  r ) / Steinbock (Pluto d)    Venus
am 20. Mai 2013               auf 11°14` Widder (Uranus d) / Steinbock (Pluto r)    AC
am 01. Nov. 2013              auf 9°26`   Widder (Uranus r) / Steinbock (Pluto d)     AC Mars
am 21. April 2014              auf 13°34` Widder (Uranus d) / Steinbock (Pluto r)  
am 15. Dez. 2014              auf 12°35` Widder (Uranus r) / Steinbock (Pluto d) 

am 17. März 2015             auf 15°15` Widder (Uranus d) / Steinbock (Pluto r)   Jupiter  AC pro

Was passiert? Durch Aufladung und Entspannung der Planeten-Energien über diesen langen Zeitraum werden wir energetisch weichgeklopft, manche schon fast weichgeprügelt. Eine Art Massage mit der Brechstange mit dem Ziel, sehr starre Formen aufzubrechen. Lebensbeherrschende Blockaden können durch die intensive Bearbeitungen endlich gelöst werden .... oder sich final zu Stahlbeton verdichten.

Für die End-Sechziger-Jahrgänge wird sich in dem Lebensbereich, der durch die Pluto-Uranus-Konstellation gespiegelt wird, vielleicht das erste Mal im Leben etwas wirklich bewegen, z. B.
Pluto-Uranus in 8 -- endlich beziehungsfähig?
Pluto-Uranus in 10 -- wie wär's mal mit einer echten Perspektive?
Pluto-Uranus in 5 -- mal zum eigenen Ausdruck finden

Der Prozess ist tendenziell brutal ... Quadrate sind per se nicht nett, aber Pluto und Uranus haben eine so gegensätzliche Energie, dass es besonders schlimm rumpelt. Aber je mehr man sich in den Veränderungsdruck hinein begibt, desto größer die Chance auf echte Ergebnisse und wirkliche Wandlung. Und damit sogar eine Chance auf Glück, auf Erfüllung, auf eine echten Durchbruch im Leben. Schön ist das aber alles nicht.

Eine tolle Einführung zu dem Thema schrieb Menega Sabidussi bereits 2012 in ihrem Astro-Blog .

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Randbemerkung zu Pluto und Uranus. In einem 30 Jahre alten Artikel von Liz Greene ("Saturn und Jupiter", Kap. 2, S. 38 ff.) las ich neulich folgende Beschreibung.

In Beziehungen mutieren Frauen oft aus Ohnmachtsgefühlen zur wutentbrannten Gorgo, zur Medusa ... schlangenköpfig und angsteinflößend, hochgradig destruktiv. Je nach Veranlagung mehr oder weniger heftig. Astrologisches Prinzip ist Pluto.

Bei ihrem Anblick erstarrt jeder zu Stein. Taucht sie auf, gefrieren Männer zu Stein, werden zum "Eismann", zur Salzsäule, zum emotionslosen Schrecken. Astrologische Entsprechung ist Uranus. Bitte mal bemerken: zuerst kam die Medusa, dann erst der Eismann.

Ursache sind dabei alte Verletzungen, alte Kränkungen, Misshandlungen, lange zurück liegende Demütigungen, die aktuell angetriggert werden.

Die Lösung liegt in der eigenständigen Überwindung der Kränkung, Ohnmacht, der Verletzung, des Tobens ... nicht der aktuelle Partner kann dies lösen. Wo ist der wunde Punkt, der geheilt werden will. Wo ist die Selbstachtung verbeult, die weibliche Würde angeschlagen? Wo gibt es alte Narben, die nur kurz berührt werden müssen, um eine ganze Lawine an Emotionen loszutreten?
Der (eigene) Eismann im Gegenzug muss wohl vorsichtig aufgetaut werden. Das scheint mir eine wunderbare Übung für Pluto-Uranus-Betroffene!!


Samstag, 2. August 2014

Was war denn jetzt schon wieder los?

Pessach 2014 - Klagemauer in Jerusalem 
Das war wohl alles in den letzten Tagen etwas heftig ... ich wurde gefragt, was denn los sei mit den Sternen. Nun denn, ist vielleicht eine schöne Gelegenheit, den Blog zu aktivieren. 

Letztlich staut es sich schon seit Ostern. Da gab es ein "Großes Kreuz" -- kardinal in Krebs, Waage, Steinbock, Widder mit den Kollegen Pluto/Mond - Uranus - Jupiter - Mars. Es gab Befürchtungen, dass der Nahe Osten explodiert. Zumal Ostern und Pessach auf dieselbe Zeit fiel. Aber Ostern war die Spannung zwar sehr hoch, aber so ausbalanciert, dass sich alles in der Waage hielt. Da konnte sich nichts entladen -- es war wahnsinnig anstrengend in Jerusalem zu Ostern, aber passiert ist nix (ich war da). Das hat sich in der Zwischenzeit ja nun sehr spürbar und sichtbar geändert.

Vor vier Wochen ergab sich astrologisch eine Drachenfigur aus drei Planeten in Wasserzeichen und Pluto in Steinbock als Spitze - Drachen haben eine ruhige gleichlaufende Kraft aus dem Trigon, die sich in Richtung Spitze, also Pluto entlädt.

Etwas blöd ... wenn die Entladung / Lösung bei Pluto liegt ... der auch gerne Bluto heißt. Ich weise nochmal auf den Nahen Osten hin. Pluto fordert Ganz-oder-Gar-Nicht, Entscheidungen. Fordert, dass man voll in etwas reingeht, dass man sich einlässt. Es ist eine Energie, die auf die Sollbruchstellen zielt. Es geht ins Eingemachte, dann wird es schon auch mal blutig oder schmerzhaft. 

Die Drachenfigur hat uns vier Wochen lang mit wechselnder Besetzung und zwischenzeitlichen Entspannungen begleitet. Sonne, Merkur und Venus sind durch den Krebs gelaufen und haben sich jeweils mit Pluto eine Gegenüberstellung geliefert. Zuletzt Pluto-Venus ... da sind natürlich Beziehungsdramen ganz weit vorne dabei.

Parallel dazu wurden nochmal die Konstellation von Ostern angetriggert. Da kamen also zwei Energie-Stränge zusammen: Die explosive Hochspannung des großen Quadrats und der lösungswillige Drache.

So. Und das Ganze ging dann in die Auslösung ab dem 26. Juli, als Mars in den Skorpion gewechselt hat. Mars ist die agierende Hand, der Ausführer, der Macher (Sonne ist dagegen eher der Befehlsgeber). Und der Macher hatte nun nach Wochen der Verhandlungen, Diplomatie etc.  - Mars in der Waage - endlich die Möglichkeit, zu handeln.

Im Skorpion steht Mars dominant, da muss er sich nicht mehr die Zähne kaputt-lächeln. Einfach machen. Nicht mehr taktieren, sondern kann handeln.

Und wenn Mars mit so einem Hintergrund handelt, passiert richtig was. Es muss ja nicht Krieg sein. Aber es gibt schon eine Forderung nach Entscheidung, nach Durchsetzung. "Jetzt reicht 's aber" oder "so nicht", "nun aber mal richtig" dürften Sätze sei, die in diesen Tagen öfter gefallen sind.

Es ist irgendwas passiert, Pluto verändert. Wenn die Mitte angeschossen wird, egal ob von Amor oder einer Granate, verändert sich etwas. Das ist nun aufgelöst. Sonne, Merkur, Venus sind alle über 12° Krebs durch. Aber es ist ein Wandel passiert. Und nun müssen wir mal sehen, was wir damit machen. Vielleicht erstmal Wunden lecken, Scherben einsammeln, Ordnung wiederherstellen.

Montag, 26. Mai 2014

You gotta say Yes to another Excess -- speziell für die Jahrgänge '68 und '83

Ich bin ja so gefangen von all den Pluto-Uranus'schen Quadraten, da rutscht einem ja fast der hübsche Jupiter-Uranus-Zyklus durch die Finger.

Begonnen hat er im Januar 2011 auf 27° Fische (ja genau, Freunde, das war der Jahreswechsel mit der gigantischen Party, wo die Regale fast umgestürzt wären). Jetzt sind wir langsam durch die ersten Lernstufen der Quadraturen durch und können im Spätsommer 2014 eine erste trigonale Ernte erwarten (Uranus in Widder, Jupiter in Löwe).

Der löwige Jupiter trifft sich zudem noch mit Venus. Spätestens dann wird er aus allen Rohren feuern und lässt sämtliche Sensoren vibrieren. Exakt ist das Trigon am 25. September, nochmal am 28.2.2015 und am 22.6.2015. Spannender Sommer. Dann geht es gemächlich weiter in die Opposition ab Dezember 2016.

Zum Erinnern? Was war los Anfang 2011, welche Projekte, Visionen und Träume sind aufgetaucht, wieder abgetaucht, wieder auferstanden (ähh ... Party??) Was kann nun davon gedeihen, welcher Same geht auf. Wo sollten wir noch etwas Fürsorge walten lassen - noch steht Jupiter in Krebs! Da kann man jetzt echt was draus machen. 

Rückenwind gibt dies natürlich unbedingt für die End-Sechziger-Jahrgänge, die unter einer Jupiter-Uranus-Konjunktion geboren sind (1968/1969), gilt entsprechend für gewisse 1983/84er und 1996/97er.

Kennzeichnend für Jupiter-Uranus-Zeiten sind eine hohe spannungsreiche Energie, der schneller Kick, Quantensprünge in der technischen Entwicklung. Stroboskop-Blitze, Techno-Musik, auch synthetische Drogen wie LSD oder Extasy sind ein Ausdruck dieser Energie, aber auch die Alternativen wie Holotropes Atmen oder Trancetanz. 

Auch schön: die erste Platte von Yello mit dem Titel "You gotta say Yes to another Excess" kam 1984 auf den Markt und Deep Purple haben ihre Laufbahn 1968 mit psychedelische Rock begonnen. Tschaka-tschaka!  


1968/69 - Mondlandung, Woodstock
1983/84 - Internet, Handy, Windows 1.0, Windkraftanlage Growian, Techno
1996/97 - Clon-Schaf Dolly, Pathfinder landet auf dem Mars
2010/11 - Smartphones und Tablets setzen sich durch, MESSENGER erreicht Merkur


Mittwoch, 27. März 2013

Jetzt geht´s lo-hos

Der Stein kommt endlich ins Rollen .... und wird dann nicht mehr zu stoppen sein. Grundthema dieser Vollmondkonstellationen ist: Versorgen, Fürsorge, Eigenversorgung, Erwachsen werden (durch die Betonung der Häuser 4 / 10 und der Achse Krebs / Steinbock).

Die letzten Wochen und Monate haben dafür gesorgt, dass der Weg für neue Projekte frei ist und man nicht mehr an den falschen Fährte hängt. Jetzt läuft die Maschinerie an, an der wir so lange vergeblich herumgeschraubt haben. Eigenfürsorge und -verantwortung helfen uns, den Dauerhunger in den Griff zu bekommen.

Doch das ist auch nicht ganz unproblematisch ... es droht eine Blutgrätsche von Pluto (Pluto im T-Quadrat zur Vollmondachse).Es sind harte und schneidende Seitenwinde zu erwarten, was kann noch quer schießen, wer bringt mit einem Opferschuß die Pläne aus der Bahn?

Aber es gibt auch Hilfe. Die Kollegen aus den wässrigen Konstellationen Neptun/Chiron und Saturn haben sich auf freudliche Art mit Pluto verbandelt. Wenn deren Bedingungen einigermaßen erfüllen sind, sind sie untertützend: Saturn erwartet Verantwortung und Ernsthaftigkeit für das, worauf man sich nun eingelassen hat, Neptun/Chiron umspülen unseren wunden Punkt und erinnern immer wieder an die eigene Verletzlichkeit. Gnade muss schon mitspielen, sonst verhärtet alles.

Bleiben Sie biegsam, dann ist auch bei Seitenwind oder

Der Vollmond auf  7 ° Waage - Widder betrifft durch das T-Quadrat auf Pluto im Radix auch alle frühen Konstellationen auf dem kardinalen Kreuz (Krebs, Waage, Steinbock, Widder).  

Mittwoch, 27. Februar 2013

Die Guten ins Töpfchen

Die Konstellationen sind so krass, da möchte ich endlich mal wieder einen kleinen astrologischen Wetterbericht abgeben. Sechs Planeten stehen derzeit in Fische, gestern noch durch den Volllmond erhellt, das Ganze unter Rückenwind bzw. Rückendeckung von Saturn und Pluto. Da geht was. Die Zeiten von "alles geht" ist vorbei. Entscheidungen sind gefragt.


Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen oder anders gesagt: Wer gehört dazu, was gehört dazu und was kann getrost entsorgt werden.

Welche Verstorbenen wollen betrauert und beerdigt sein. Welche Begleiter verabschiedet, welche Geister entlassen.

Welches Projekt hingegen verdient unsere Aufmerksamkeit? Wem reichen wir die Hand, wer spielt mit ... vielleicht sogar endlich in einer Hauptrolle. Was will beachtet und geehrt werden?

Entsorgt emotionale Überreste ... Trancetanz, Meditation und reinigende Rituale könnten vielleicht gute Methoden sein. Es scheint mir wenig hilfreich, sich auf den letzten Metern zu verhaken ("was ich Dir schon immer mal sagen wollte"), denn was man jetzt mit ins Gepäck nimmt, bleibt auch erhalten. In drei Wochen beginnt der Frühling, je weniger (emotionales) Gepäck auf unserem Rücken lastet, umso leichter und schneller können wir vorangehen.

Vergangenheitsbewältigung ist angesagt, damit der Weg nach vorne frei wird.


Mittwoch, 24. August 2011

Angekommen

Noch vor einer Woche mussten wir uns mit viel Tapferkeit durch einen völlig verschnarchten Tatort aus Bern arbeiten. Ganz anders der Sonntagskrimi dieser Woche: Matthias Brandt spielt im frischen Polizeiruf aus München den Kommissar Hans von Meuffel. Und zwar einfach großartig.

Allein die letzen drei Minuten, die Auflösung des Falls, entschädigen für allen Krimi-Unbilll der letzen Wochen. Reserviert, aber exakt auf den Punkt seziert Brandt i.e. von Meuffel die Tat und die Täter. In der erlösenden Abschlußszene legt unser Held beim Dönertürken einen Sirtaki hin - man spürt, dass endlich all die inneren Verbote, die jedes "Sein" oder auch nur "Werden-Wollen" bislang verhindert haben ... überwunden sind. Er darf endlich tanzen. Auf seine Art. Angekommen.

Dieser so wundervoll in Szene gesetzte Grundkonflikt zwischen der Not seinen Platz zu finden und den starken Drang nach eigenem Ausdruck spiegelt sich auch in Matthias Brandts Horoskop: In dem Widerspruch der Prinzipien Jungfrau und Löwe.

Der an sich bereits gemäßigte Selbstausdruck der Jungfrau-Sonne wird durch ein Übermaß an Energie (Sonne Konjunktion Pluto) noch zusätzlich verzwungen; Der Schatten des Übervaters muss erstmal überwunden werden. Sobald aber der Umgang mit dem eigenen (Pluto-)Krafttier gelernt ist, wird sich - bei aller Verhaltenheit - die große Druchsetzungskraft zeigen und entladen können.

Der intensive Ausdrucksdrang wird forciert durch Mond und Venus im Löwen: Das ist einfach Divenhaftigkeit im Doppelpack. Doch auch diese Tendenz wird zunächst als unerlaubt empfunden (das unsichtbare 12. Haus)und darf erst langsam ins Sichtbare wachsen. (Der Löwe-Mond ist übrignes vom Willy an den Sohn vererbt worden).




Montag, 9. Mai 2011

Weisheit des Tages


Wer Angst vor Kratzern hat,
sollte nicht mit Katzen spielen.